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DBfK-Mitglieder verpflichten sich zur „korrekten und transparenten Abrechnung“

Ministerien und Kassen in Bayern wollen systematisch gegen Abrechnungsbetrug vorgehen / Dem Kodex für Pflegeunternehmer/innen verpflichtet

MÜNCHEN - Falsche Abrechnungen, Hygienemängel, nicht ausreichend qualifiziertes Personal: Laut Berichten des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) rechnet mehr als ein Drittel der Pflegedienste seine Leistungen nicht ordnungsgemäß ab und verursacht damit alleine in Bayern Schäden in Millionenhöhe.

Jetzt wollen die Verantwortlichen im Freistaat handeln: Vertreter von Kranken- und Pflegekassen und der zuständigen Ministerien haben laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung nun Strategien beraten, wie sie „kriminellen Anbietern von Pflegeleistungen effizienter“ beikommen können. Unter anderem wird eine speziell auf die Pflege zugeschnittene „Schwerpunkt-Ermittlungsbehörde“ gefordert. Der DBfK begrüßt das konsequente Vorgehen gegen kriminelle Pflegedienste. „Bewusst falsch abzurechnen ist Betrug und muss bestraft werden.“, sagt Silvia Grauvogl, Referentin Ambulante Dienste des DBfK Südost e.V. Allerdings leiden Betreiber ambulanter Pflegedienste massiv darunter, dass ihre Branche in Verruf gerät und in der öffentlichen Diskussion scheinbar generell verdächtigt wird.

Der DBfK vertritt die Leistungserbringer der ambulanten und teilstationären Pflege und begleitet sie bei allen Fragen rund um ihren Pflegedienst, auch was Abrechnungsfragen anbelangt. Mit dem Kodex für Pflegeunternehmer/innen haben sie sich dazu verpflichtet, vertragskonform zu handeln: „Korrekte und transparente Abrechnungen unserer Leistungen sind für uns eine Selbstverständlichkeit“. Bei allen Fragen rund um die korrekte Abrechnung nutzen Betreiber ambulanter Dienste den Beratungsservice des DBfK oder besuchen DBfK-Fortbildungen zu aktuellen Themen wie „Doku ambulant – fit für gute Noten“, geänderte Qualitätsprüfrichtlinien (QPR), Abrechnungsprüfung – Vertragswesen – Begutachtungsinstrument oder Umstellung der Dokumentation auf das neue Strukturmodell „SIS“.

 

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