Ombudsstellen in der Pflegeausbildung
Während einer Ausbildung können Konflikte zwischen Auszubildenden und dem Träger der praktischen Ausbildung entstehen. Das Pflegeberufegesetz sieht deshalb vor, dass die Länder Ombudsstellen zur Beilegung solcher Streitigkeiten einrichten können (§ 7 Abs. 6 PflBG).
Ombudsstellen bieten Auszubildenden und Trägern der praktischen Ausbildung die Möglichkeit, Konflikte außerhalb eines förmlichen Rechtsverfahrens zu klären und nach gemeinsamen Lösungen zu suchen. Die konkrete Ausgestaltung, Zuständigkeit und das Verfahren richten sich nach den jeweiligen landesrechtlichen Regelungen.
Nicht alle Bundesländer haben von der Möglichkeit zur Einrichtung einer Ombudsstelle Gebrauch gemacht. Nachfolgend finden Sie die uns bekannten Ombudsstellen sowie Hinweise zur Situation in den Bundesländern, in denen derzeit keine erreichbare Ombudsstelle ausgewiesen ist
Bayern
In Bayern ist derzeit keine Ombudsstelle nach § 7 Abs. 6 Pflegeberufegesetz eingerichtet bzw. öffentlich ausgewiesen.
Bremen
Das Land Bremen hat bereits 2018 bestimmt, dass beim Statistischen Landesamt Bremen eine Ombudsstelle nach § 7 Abs. 6 Pflegeberufegesetz eingerichtet wird. Eine eigenständig erreichbare Ombudsstelle mit veröffentlichten Kontaktdaten, Ombudspersonen oder Informationen zum Verfahren ist derzeit jedoch nicht ausgewiesen.
Hamburg
Das Hamburgische Gesetz zur Ausführung des Pflegeberufegesetzes ermächtigt den Senat, eine Ombudsstelle nach § 7 Abs. 6 Pflegeberufegesetz einzurichten. Eine auf dieser Grundlage eingerichtete und öffentlich erreichbare Ombudsstelle ist derzeit nicht ausgewiesen.
Niedersachsen
Ombudsstelle Pflegeausbildung Niedersachsen
Telefon 0511 54684059 | E-Mail
www.ombudsstelle-pflegeausbildung-nds.de
Nordrhein-Westfalen
Ombudsstelle für die Pflegeberufeausbildung Nordrhein-Westfalen
Telefon 0251 411-4066 | E-Mail
www.brms.nrw.de/themen/gesundheit-und-soziales/ausbildung-gesundheit-und-pflege/ausgleichsfonds-fuer-die-0
Schleswig-Holstein
Anlaufstelle für Pflegeauszubildende Schleswig-Holstein
Telefon 0431 53775425 | E-Mail
www.koordinierungsstelle-sh.de/pflegeazubis-sh

